Über 20 Jahre Vereinsleben

Wir sind der Elternverein Kindergruppe-Naunheim e.V. und sind freier Träger des privat initiierten, zweigruppen Kindergartens Rappelkiste in Naunheim, einem Ortsteil von Wetzlar. Gegründet wurde unser Verein bereits 1995, der Umzug in ein größeres Wohnhaus erfolgte im Frühjahr 2010. Wir betreuen derzeit im Untergeschoss Kinder von 1 bis 3 Jahren und im oberen Stockwerk Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt.

 

Der jeweils amtierende Vorstand wird aus der Elternschaft gestellt. Dadurch besteht das Herz des Trägers aus Eltern von Kindergartenkindern, was eine enge Zusammenarbeit mit Leitung, Team, der Elternschaft und der Kommune ermöglicht.

 

Kostet der Kindergarten mehr?

Manch einer mag denken, da wir ein privater Kindergarten sind, dass nur reiche Eltern bei uns vertreten sind, es viel teurer ist als woanders oder nur wenn man ganz viel Zeit hat macht so ein Kindergarten Sinn, um im Verein mithelfen zu können.

 

Beides stimmt nicht. Bei uns kostet ein Kindergartenplatz genauso viel wie in den städtischen Einrichtungen von Wetzlar, lediglich ein Mitgliedsbeitrag fällt an. Dieser dient dazu, um größere Investitionen mitzufinanzieren, aber auch um ein kleines bisschen mehr den Kindern ermöglichen zu können, auf ganz kurzem Dienstweg.

 

Auch die Vereinsarbeit sind wir gerade aktiv am Umgestalten, um dem Wandel im Familienleben gerecht zu werden. Die verschiedenen Posten sind so aufgebaut, dass sie gut zwischen Job, Familie und Freizeit erledigt werden können. Natürlich hat ein Vorsitzender eine andere Verantwortung zu tragen, als beispielsweise ein Beisitzer für Öffentlichkeitsarbeit, aber beides ist zu leisten. Selbst Alleinerziehend zu sein schließt eine Mitarbeit nicht aus, denn es hat sich in den letzten 1,5 Jahren viel im Hintergrund getan, um den verschiedensten Familienmodellen gerecht werden zu können.

 

Aufgaben der Eltern

Natürlich brauchen wir noch die Mitarbeit aller Eltern. Das Gras beim Haus und im Garten möchte gemäht werden, die Spielanlagen gepflegt und die Bäume und Sträucher geschnitten. Da wir mittlerweile einige Familien sind, kommt man nicht allzu oft zu den regelmäßigen Diensten dran und 12 Arbeitsstunden sind pro Kind im Jahr zu leisten, für jedes weitere Kind zusätzlich 6 Stunden. Dazu gibt es aber genügend Gelegenheiten und es werden auch mal von den Beisitzern gemeinsame Großeinsätze geplant. Hat auch den charmanten Zusatz, dass man die anderen Eltern besser kennenlernen kann, sich nicht nicht nur zwischen Tür und Angel morgens in der Garderobe sieht, sondern auch mal nach getaner Arbeit gemeinsam im Garten den Grill anschmeißen kann, weil der muss ja nicht nur zu offiziellen Festen rausgeholt werden.

 

Interesse geweckt? Es sind noch Fragen offen? Wir freuen uns über eine Email oder einen Anruf.